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Arbeit 4.0 – Wie sich unsere Arbeitswelt im Rahmen der Digitalisierung verändert


Veröffentlicht am 15.05.2018 zur Übersicht

Wer in letzter Zeit eine Zeitschrift aufschlug oder ein Newsportal öffnete, hat es bestimmt schon bemerkt: „Digitalisierung“ ist das Trendthema schlechthin und so gut wie überall präsent. Dabei wird von „Industrie 4.0“ gesprochen, von der Erleichterung des Alltags mit Robotern geschwärmt oder sich vor der „künstlichen Intelligenz“ gefürchtet.

 

Wir haben uns in diesem Zusammenhang gefragt:

Wie sieht die Zukunft der Arbeitswelt aus? Welche Trends gilt es zu beachten?

Gleich zu Beginn möchten wir dabei darauf hinweisen, dass sich die Arbeitswelt schon immer kontinuierlich verändert hat. Manche Berufe sind mittlerweile zumindest in Europa bereits lange ausgestorben (z.B. der Fackeljunge oder der Radmacher) und bei anderen hat sich das Berufsbild so stark verändert, dass sie kaum wiederzuerkennen sind (z.B. Sekretärinnen). Im Gegensatz zu früher hat sich jedoch die Geschwindigkeit verändert, mit welcher diese Anpassungen von statten gehen. Daher ist es wichtig, sich laufend mit diesem Thema zu befassen.

 

Folgende vier bedeutenden Veränderungen lassen sich beobachten:

Outsourcing & Freelancer

Grosse Unternehmen haben schon immer gewisse Arbeitsbereiche an Spezialistenfirmen delegiert. Im Rahmen der Digitalisierung haben sich in diesem Prozess jedoch einige Variablen verändert: Für Freelancer ist es durch die zunehmende Vernetzung deutlich leichter, einen passenden Kunden zu finden. Daher hat sich deren Anzahl signifikant erhöht und es gibt eine Vielzahl an entsprechenden Plattformen, welche auch für den Kunden die Auswahl erleichtern. Dadurch wurde die Konkurrenz zwangsläufig international und verschiedene Anbieter aus Ländern mit unterschiedlich hohen Lohnniveaus buhlen um den gewünschten Auftrag. Insbesondere bei Dienstleistungen, welche rein digital zu erbringen sind (z.B. Grafiken) und nicht mit landestypischen Fähigkeiten (z.B. Sprache) zusammenhängen, ist die internationale Konkurrenz hoch. Dies führt zu einem Preisdruck und damit einer Zunahme an Unternehmen, welche diese Dienstleistungen in Anspruch nehmen und einen Teilbereich ihres Business auslagern.

Neue flexible Arbeitsmodelle / Temporärarbeit

Insbesondere bei den jüngeren Generationen zeichnet sich ab, dass nicht mehr unbedingt Karriere  auf der Wunschliste ganz oben steht. Statt dessen nimmt das Bedürfnis nach flexiblen Arbeitsmodellen laufend zu. Darunter fallen z.B. die Arbeit von zu Hause aus (Home Office), Teilzeitarbeitsmodelle, gleitende Arbeitszeiten, Jobsharing oder die klassische Temporärarbeit. Dahinter kann sich der Wunsch nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das Bedürfnis zu reisen und mehr von der Welt zu sehen oder auch einfach der Wunsch nach mehr Freiheiten verstecken. dasteam ist bereits seit über 30 Jahren auf die Vermittlung von Temporärfachkräften spezialisiert und unterstützt Sie gerne bei sämtlichen Anliegen in diesem Bereich.

Wichtigkeit von Qualifikationen

Während man früher ohne Probleme ein Leben lang in seinem erlernten Beruf bleiben konnte, gelingt dies heutzutage nur noch den wenigsten. Firmen schliessen sich zusammen, lagern Berufsfelder aus und die Technik verändert sich laufend. Gleichzeitig sorgt die zunehmende Digitalisierung dafür, dass viele Berufe mittlerweile von Maschinen genauso gut, wenn nicht sogar noch besser als von Menschen erledigt werden können. Dabei handelt es sich durchaus nicht nur um rein repetitive Tätigkeiten sondern auch um komplexe Berufsbilder. So arbeiten verschiedene Firmen z.B. daran, die Übersetzungsfunktionen maschineller Programme so stark zu verbessern, dass Dolmetscher vielleicht irgendwann überflüssig werden.

Wir möchten uns an dieser Stelle nicht der allgemeinen Panikmache anschliessen. Während die Digitalisierung durchaus voranschreitet, wird dieser Transfer definitiv nicht von heute auf morgen stattfinden. Die Techniken sind noch nicht so ausgereift, wie man es sich manchmal erhofft – wie sich gut an den Unfällen mit selbstfahrenden Autos beobachten lies. Dennoch ist es angebracht, bereits jetzt voraus zu denken. Je besser Ihre Qualifikationen sind, umso einfacher wird es Ihnen fallen, mit den Veränderungen Schritt zu halten.

Wussten Sie, dass dasteam Weiterbildungsmöglichkeiten für Temporärmitarbeitende über temptraining fördert? Sie finden dazu weitere Informationen unter „Weiterbildung für Temporärarbeitende“. Selbstverständlich beraten wir Sie auch gerne persönlich – kontaktieren Sie hierfür einfach Ihren zuständigen Berater.

Berufe in der IT

Insgesamt wird es in den nächsten Jahren tendenziell nicht weniger Berufe geben. Allerdings lässt sich mit Sicherheit eine Verlagerung der Branchen feststellen. So kannte vor 1995 noch niemand ein Smartphone und das iPhone existiert erst seit etwas mehr als 10 Jahren (2007). Dadurch entwickelten sich eine Fülle an neuen Berufen – von App-Entwicklern über Reparatur Services bis hin zur Entwicklung von Wearables, welche mit Apps gekoppelt sind. Auch in sämtlichen anderen Berufsfeldern im Bereich Informatik lassen sich zum Teil extrem schnelle Veränderungen beobachten. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren fortsetzen und es werden laufend neue Fachkräfte in der IT benötigt – für Berufe, welche wir uns zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht vorstellen können.

Wir sind gespannt, wie sich die Arbeitswelt in der Zukunft entwickeln wird, und freuen uns darauf, Sie auch in den nächsten Jahren weiterhin begleiten zu dürfen.

Quellen: European Political Strategy Centre, https://de.wikipedia.org/wiki/Smartphone

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